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Über das Prinzen-Paar

Steckbriefe

Axel Ladleif

... geboren 1972 in Wuppertal (das nicht nur wegen seiner beiden Stadtzentren viele Parallelen zu Mönchengladbach aufweist), absolvierte nach Grundschul-, Gymnasialund Zivildienstzeit eine Ausbildung zum Schriftsetzer. Die Leidenschaft an der Arbeit mit Schrift und Bild führten ihn im Anschluss zur „kreativen Weiterentwicklung“ in eine Werbeagentur nach Düsseldorf. Mit den erlernten handwerklichen Fähigkeiten und der Kreativität im Gepäck erfolgte 1998 der Schritt in die Selbstständigkeit. In seiner kleinen Werbeagentur erstellt er seither schwerpunktmäßig Printmedien, entwickelt aber auch darüber hinaus reichende Konzepte. Mit der Gründung der Firma „noi! Event & Catering“ durch seinen Partner Thorsten Neumann im Jahre 2009 kamen dann noch die Tätigkeiten im Familienbetrieb in den Bereichen Marketing und Buchhaltung sowie
gelegentlich auch im noi!-Restaurant „Kette & Schuss“ im Monforts Quartier oder im Hugo Junkers Hangar hinzu.

Seit frühester Kindheit faszinieren ihn schienengebundene Fahrzeuge, hier besonders die Straßenbahnen. Seit über 30 Jahren engagiert er sich für den Erhalt „echter“ historischer Straßenbahnen, zunächst über 20 Jahre lang in Wuppertal bei den „Bergischen Museumsbahnen“, später dann bei den Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen (BOGESTRA). In der „Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft BOGESTRA e.V.“, dem Verein, der sich um den Erhalt und Betrieb von vier historischen Bahnen kümmert, übernahm er vor über sechs Jahren den Vorsitz. Zum größten Vergnügen in der Vereinsarbeit gehört das Fahren der alten Bahnen bei Partyfahrten, Hochzeiten oder Stadtrundfahrten. Zusätzlich ist er aber auch mehrmals im Monat (als Ausgleich zur Büroarbeit) mit modernen Stadtbahn-Zügen im Rahmen „normaler“ Fahrdienste im Linieneinsatz unterwegs.

2014 konnte er die letzte noch erhalten Mönchengladbacher Straßenbahn, den „Triebwagen 26“, vor der Verschrottung retten. Der dafür gegründete Verein „Projekt Triebwagen 26 e.V.“ organisiert nun die Aufarbeitung und erarbeitet Konzepte zur späteren Nutzung.

Thorsten Neumann

... geboren 1974 in Bonn, besuchte die Grundschule in Kessenich, anschließend die Realschule in Sankt Augustin. Gute Noten honorierte sein „Tantchen“ (eigentlich die Großcousine) schon früh mit Ausflügen in gute Restaurants in ganz Deutschland, was den späteren beruflichen Werdegang maßgeblich beeinflussen sollte. Schon früh war abzusehen, wohin „die Reise“ gehen würde: Mit 11 Jahren schrieb er in das
Gästebuch seiner Eltern: »Ich will Koch werden ... danach Hotelfachmann ... dann besuche ich eine Hotelfachschule und dann werde ich stellvertretender Hoteldirektor“. Tatsächlich wurde das alles später auch Wirklichkeit. Egal, wo und in welchem Alter, überall wollte er kochen. Ob zu Hause, im Urlaub in der Hotelküche, bei der Familie, bei Freunden. Sein erstes Büffet lieferte er mit 13 Jahren aus, und das, obwohl seitens der Familie keine „gastronomische Vorprägung“ vorlag.

Nach der abgeschlossenen Berufsausbildung zum Hotelfachmann in Köln ging es anschließend zur Koch-Ausbildung auf den Petersberg bei Bonn – damals noch Staatsherberge. Beide Ausbildungen mit Auszeichnung und als Landesbester abgeschlossen, folgte der Besuch der Hotelfachschule in Heidelberg, die er als staatlich geprüfter Hotelbetriebswirt abschloss. Neben beruflichen Stationen in Frankreich, Thailand und Frankfurt am Main, zog es ihn aber auch immer wieder in die rheinische Heimatregion zurück. Karneval kann man eben nur am Rhein feiern – Wirkungsstätte war damals das neue InterContinental Hotel am Heumarkt in Köln, wo er die Bar- und Restaurant-Konzepte entwickelte.

Bevor Neumann dann 2009 seine Firma in Mönchengladbach gründete, war er als Catering-Vertriebsleiter in Düsseldorf tätig. Zunächst konzentrierte sich noi! auf das Cateringgeschäft in Frankfurt am Main und war dort auch Betreiber einer eigenen Location. Seit 2014 betreibt noi! Event & Catering das „Monforts Quartier« als Event-Location und das im Haus befindliche Restaurant „Kette & Schuss«. 2015 kam dann noch der Hugo Junkers Hangar am Flughafen Mönchengladbach hinzu. Der engagierte Einsatz wurde 2010 mit der Auszeichnung zum „Caterer des Jahres“ (LPV-Verlag), verschiedenen Top-10-Platzierungen (BlachReport) und mit zwei Platzierungen unter den Top 3 der Caterer des Jahres (Verlag Rolling-Pin) ausgezeichnet.

Inspiration, Ausgleich und Erholung zieht er aus Kurz- und Fernreisen, die er zusammen mit seinem Partner regelmäßig unternimmt. Wenn er seine Ruhe und seinen Ausgleich vom Alltag haben möchte, stellt er sich heute noch gerne an den heimischen Herd und kocht für Freunde und Familie. Die kulinarischen Abende mit einer Einladung zur Pasta (es gibt dann alles außer Pasta) sind beinahe schon legendär.



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